Shiki Japanese Fine Dining

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Gault Millau

Das Restaurant

Vom Dirigenten zum Gastronom. Als gefeierter Stardirigent, Geiger und Mitglied der Seiko-Gründerfamilie, eröffnete der in Japan geborene und in Wien aufgewachsene Joji Hattori nun sein eigenes Restaurant. Die Leidenschaft, die das einstige Wunderkind in der Musik lebt, möchte er nun auch in seiner japanisch-österreichischen Küche zum Besten bringen. Der Name „Shiki“ lässt sich im japanischen mit den Worten „Vierjahreszeiten“, aber auch „Dirigieren“ übersetzen und soll sich in der Speisekarte wiederspiegeln. Neben den ganzjährigen Klassikern, werden viermal im Jahr saisonale Spezialitäten angeboten.

Metropolen in der Küche

Bereits in der Küche vereinen sich österreichische und japanische Qualität zu einem Ensemble. Neben dem erfahrenen Küchenchef Takumi Murase, der direkt aus New York abgeworben wurde, findet sich der Sushi-Meister Rico Rassbach in der Küche ein. Beide kommen von der Luxusjapaner-Kette Megu. Dieses Trio wird von Alois Traint, Wiens bekanntestem Souschef, vervollständigt. Kontrovers zur traditionellen japanischen Küche, werden im „Shiki“ mehrere Richtungen eingeschlagen. Neben Tempura und Sushi, werden Grillgerichte mit europäischen Elementen kombiniert. Hauptaugenmerkt legt Hattori dabei aber auf die vegetarischen und veganen Speisen, die der japanischen Hochküche der buddhistischen Mönche entspricht. Dieser Ernährungstrend, der sich völlig ohne tierische Produkte präsentiert, bietet in Japan bereits eine hoch entwickelte Fülle an Gerichten.

Die Eigenkreationen des Shiki

Im vorderen Bereich des Restaurants, der Brasserie mit angeschlossener Bar, können mittags Brunch und Aperitif, wie dem japanischen Süßkartoffelschnaps Miyazaki Martini, genossen werden. Auch an der Bar werden untertags Snacks wie Tonkatsu Sandwich vom Duroc-Schwein oder Sushi Pizetta mit Fischtartar angeboten. Abends lohnt sich eine Reservierung in dem luxuriösen Fine Dining Bereich, bei dem á la carte oder ein mehrgängiges Menü bestellt werden kann. Unter den neu interpretierten Gerichten findet sich beispielsweise eine Misosuppe auf Tofu-Basis mit Sojamilchschaum oder einer Algen-Gemüsesuppe mit Wurzeln und Pilzen, dazu einige Fischspezialitäten wie einem Black Cod (wilder Kohlenfisch). Als saisonales „Frühlingsgericht“ gibt es Kalbsrückenschnitte aus dem Waldviertel mit Edelpilzen, Spargel und Karotten in Yuzu-Honig. Spezielle Sushi-Eigenkreationen mit verschiedenen Toppings von Trüffelmiso, Eisschaum bis hin zu Kaviar oder Kren, gelten hierbei als besonderes Highlight. Abschließend runden diverse Desserts wie ein Mango Mousse mit Goji-Beeren, Tapioka Perlen, Yuzucreme und Kokos-Sorbet das Degustationsmenü ab. Hattori legt keinen Wert auf japanische Klischees in der Restaurantdekoration, nur in den Toilettenräumen ist eine hoch moderne, japanische Einrichtung installiert und zusätzliche Geigenmusik des „Shiki“-Inhabers zu hören.

Bewertungen

  1. Marina M. findet das Restaurant Shiki Japanese Fine Dining verdient
    2. Juli 2017

    Dieses Lokal ist ein Lokal der Extraklasse! Vom herzlichen Empfang an über die einzigartigen Speisen und den stets passenden Wein bis zum köstlichen und einfallsreichen Dessert ist es unbeschreiblich. Jedes Gericht für sich ist ein Erlebnis! Hier entflieht man dem Alltag und wird in eine andere Welt entführt-Danke!
    Einzig die Preise sind ebenso Extraklasse, was den Nachteil hat, dass man nicht so oft kommen kann, wie man gerne möchte

  2. Gerry Rauch findet das Restaurant Shiki Japanese Fine Dining verdient
    2. Juli 2016

    Sehr schönes Ambiente, ungewöhnlich tolle Speisenkrationen, hohe Qualität der Speisen, erfrischend zuvorkommender Service, der alle Fragen kompetent beantworten kann.

  3. Fred Scheuer findet das Restaurant Shiki Japanese Fine Dining verdient
    30. Juni 2016

    Ausgezeichnetes Service und überdurchschnittliche Qualität der Speisen. Sehr zu empfehlen.

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Essen
Service
Ambiente
Bierqualität

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