Jüdisch

Koscheres Essen? Was ist das?

Vielen missverstehen den Begriff des koscher. Doch in Wirklichkeit ist koscheres Essen nichts anderes als Essen, das nach dem jüdischen Speisegesetz zubereitet wird. Dies impliziert zum Beispiel eine starke Trennung von Milchprodukten und Fleischspeisen. Nach der Bibel darf der Mensch kein Blut essen und „Zicklein darf nicht in der Milch der Mutter gebadet werden“. Es dürfen nur Fische mit Flossen und Schuppen gegessen werden. Schweinefleisch ist Tabu. Doch grundsätzlich sind alle frischen Obst-und Gemüsesorten koscher, genauso wie Wasser, Mehl und Bier. Bei Tieren wird es dann schon heikel. Prinzipiell gilt aber, dass koscheres Schlachten human ist, weil die Tiere nur den nötigsten Schmerz erdulden müssen.

Das ist doch nicht ganz koscher.

Sicherlich kennt jeder den Ausspruch, dass etwas nicht ganz koscher sei. Es bedeutet, dass etwas nicht in Ordnung ist. Im Judentum bezieht sich das vor allem auf die Speisen. Deshalb bedeutet das Wort „ Kosher“ (kasher), dass das Produkt „rein“ für den Genuss ist. Heute ist es nicht so leicht zu überprüfen, ob Produkte koscher sind oder nicht, da die Inhaltsstoffe erst ab einer bestimmten Konzentration genannt werden müssen. Damit diese Ungewissheit wenigstens in Restaurants nicht vorherrscht, gibt es Lokale, wo man ruhigen Gewissens speisen kann. Das Miznon oder das Eskeles bieten zum Beispiel koscheres Essen an. Natürlich sollte man sich, bevor man essen geht, vorher gut informieren, ob das Restaurant dann auch wirklich koschere Speisen serviert.

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