Weißgerberviertel

Eine Restaurantszene so bunt wie das Hundertwasserhaus

Architektonisch hat das Weißgerberviertel im 3. Bezirk in Wien viel zu bieten. Auffallendstes und ungewöhnlichstes Gebäude ist aber konkurrenzlos das Hundertwasserhaus. Mit seiner bunten, üppig begrünten Fassade, unebenen Böden und vielen Formen ist es ein wahres Symbol für die heutige Gastronomie- und Lokalszene, die ebenso bunt ist. In diesem Teil von 1030 Wien kann man neben internationalen Gerichten auch ebenso gut ein paar typisch wienerische Schmankerl genießen. Wer lieber auf ein saftiges Steak verzichten möchte, für den hält das Weißgerberviertel auch vegetarische Köstlichkeiten bereit.

Düstere Geschichte weicht hipper Atmosphäre

Der Name Weißgerberviertel kommt nicht von ungefähr, sondern ist auf eine lange Geschichte zurückzuführen. Früher hing hier statt verführerischen Essendüften eher der Geruch von ätzender Lauge in der Luft, mit der die Weißgerber Leder gerbten. Auch sonst kann das Viertel eher auf eine finstere Geschichte zurückblicken, da es zu früheren Zeiten Schauplatz für die eine oder andere Grausamkeit war. Heute spürt man voll all dem nichts mehr und das Viertel versprüht eine fröhliche und belebte Atmosphäre. Am besten sollte man es zu Fuß erkunden und sich nachher in einem der Restaurants oder Lokale zu erholen und zu stärken. Sehenswürdigkeit Nummer 1 ist das von Friedensreich Hundertwasser erbaute Hundertwassserhaus, das ganz im Kontrast zur Geschichte des Viertels steht. Auch ein beliebter Touristenmagnet ist die imposante Pfarrkirche St. Othmar, von dieser der fünfthöchste Turm Wiens in den Himmel ragt.

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