Sauschädel in Wien essen

Für die einen ein leckeres Festessen, für die anderen einfach ein Alptraum: Der Sauschädel. Gegessen wird er oft zu Silvester oder zum Jahresanfang. Meistens wird der Schädel in Wurzelsud mit Kräutern, Wachholdbeeren und Ingwer langsam gekocht und wird mit Apfelkren serviert. Dieser Brauch des Sauschädel-Essens stammt aus der Steiermark. Denn das Schwein gilt zur Jahreswende als Glücksbringer, worauf die Sprüche wie „Glückschwein“ oder „Schwein gehabt“ zurückzuführen sind.
Der Sautanz
Seit jeher ist in der Steiermark das Schweinefleisch beliebt. Nach der Schlachtung, dem Sautanz, wurden üblicherweise alle Teile des Schweins verarbeitet und verzehrt. Wer den Sauschädel verzieren möchte, kann ihn zum Beispiel mit einem Apfel im Maul oder Petersilienbüschel und Karotten in den Ohren vollstopfen. Eine andere Zubereitungsart des Sauschädels ist den Schädel zu einer Sauschädelsuppe zu verkochen. Schließlich tut eine warme Suppe den Körper gut.

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