Punsch und Glühwein

In der Advents- und Weihnachtszeit können uns Heißgetränke vor dem Erfrieren bewahren. Wenn diese zuzüglich wärmenden Rum oder Wein beinhalten, bringt das unseren Kreislauf noch mehr in Schwung und somit unsere Körpertemperatur auf Höchstniveau.
Die Rede ist von Punsch und Glühwein. Ersterer kommt ursprünglich aus Indien und setzt sich aus Tee, Wasser, Zitrone, Arrak, Zucker und Gewürzen zusammen. Der Geschichte nach brachten britische Seeleute der Ostindien-Kolonie den Punsch im 17. oder 18. Jahrhundert nach Europa. Seitdem genießt man das Getränk jährlich auf Adventsmärkten, in Lokalen oder auch zu Hause.
Doch wie bereitet man Punsch denn selbst zu? Dies geht leichter als gedacht: Man presst Orangen und Zitronen aus, während man einen großen Topf mit Weißwein und Wasser füllt. Fünf Minuten später bereichern weihnachtliche Gewürze wie Nelken, Zimtstangen und Zucker die Flüssigkeit im Topf. Man achte darauf den Rum hinzuzufügen, sowie die Mixtur nicht zum Kochen zu bringen. Diese sollte lediglich erwärmt werden, um ihre Aromen nicht zu verlieren. Nachdem der Punsch warm genug und eine halbe Stunde lang gezogen ist, steht er bereit zu Ihren genüsslichen Diensten. Allerdings dürfen Sie diesem je nach Bedarf und Ideen, noch einiges hinzufügen und ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Heutzutage gibt es unzählige Sorten, die sich experimentfreudige Menschen einst zusammenmischten und in die Weihnachtsmarkt-Community etablierten.
Wer allerdings Glühwein bevorzugt und selbst kochen möchte, ersetzt lediglich Weißwein durch Rotwein und hält sich ansonsten an das Punschrezept. Mit dem kleinen Unterschied, dass auch Zitronen- und Orangenschalen mit in den Glühwein hinzugefügt werden dürfen, die dann beim Einschenken ausgesiebt werden.
Um aber nicht nur hinter dem Küchentresen zu stehen, sondern sich auch zurückzulehnen, empfehlen wir, sich unbedingt in folgenden Restaurants von köstlichen Punsch- und Glühweinvariationen verwöhnen zu lassen.

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