Martinigansl in Wien genießen

Der 11. November ist nicht nur Faschingsbeginn sondern auch der Tag des Sankt Martin. Und am Martinstag ist es neben dem Martinszug und dem Martinssingen Tradition Gans mit Rotkohl und Semmelknödel zu essen. Doch woher kommt diese Tradition eigentlich? Die erste Legende besagt, dass eine schnatternde Gänseschar in den Gottesdienst gewatschelt sei während Bischof Martin eine Predigt gehalten hat. Da die Gänse viel zu laut waren wurden sie alle gefangen und zu einer Mahlzeit verarbeitet. Somit ist es schon seit langer Zeit kein Geheimnis, dass man Gänse in ein köstliches Mahl verwandeln kann, denn eine Gans enthält viel Fett und ist dadurch sehr geschmacksintensiv. Besonders köstlich ist sie, wenn die Haut außen knusprig und das Fleisch innen zart ist. Als Beilagen eignen sich neben Klassikern wie Rotkohl und Knödel auch Sauerkraut, Grünkohl und Maronen. Der Zubereitung werden keine Grenzen gesetzt, lassen Sie sich einfach inspirieren!
Die zweite Legende besagt, dass St. Martin sich in ein Gänsestall versteckt habe, da er sich zuerst weigerte das Bischofsamt anzunehmen. Angeblich hätten die Gänse ihn in seinem Versteck durch lautes Schnattern verraten.
Ob die Legenden tatsächlich so stimmen, weiß man nicht. Doch fest steht, dass die Gans ein gern gesehener Gast auf dem Tisch ist. Als Getränkebegleitung passen kräftige bis mittelkräftige Rotweine wie Cabernet Sauvignon oder Zweigelt dazu.
Das Martiniganslessen ist mittlerweile eine kulinarische Tradition, die in vielen Regionen Österreichs und Deutschlands Gaumenfreude verspricht. Lassen auch Sie sich diese Genussmomente im November nicht entgehen!

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